Wissenswertes

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- Fakten, Neuigkeiten, Mythen und Fachbegriffe -

“FETTVERBRENNUNG“ IM SPORT: MYTHOS UND WAHRHEIT

 

Wenn es um Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils geht, werden bezüglich der Fettverbrennung durch körperliches Training von vielen ”Fitness-Gurus”, auch von manchen Medizinern und sogar von einigen Sportwissenschaftlern, vor allem aber von Trainern in Fitnessstudios unzweckmäßige Empfehlungen abgegeben, die auf zwei Denkfehlern beruhen: Erstens: Relativer und absoluter Anteil der Fettverbrennung (genauer: Energiegewinnung durch Oxidation=Verbrennung freier Fettsäuren, die durch Spaltung von Fett, vorwiegend aus dem Fettgewebe, entstehen, siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT) am Energieumsatz (“Kalorienverbrauch“) wird in einen Topf geworfen und beim ”Fettabbau durch Training” von falschen Vorstellungen ausgegangen.

Zweitens besteht der Irrglaube, man müsse beim Training Fett verbrennen, um “abspecken“ zu können. Dies führte zum unglücklichen, da missverständlichen Begriff “Fettverbrennungstraining“. Abgesehen davon, dass man “Fettverbrennung“ nicht mit “Fettabbau“ gleichsetzen darf und für eine Reduktion des Körperfettanteils nur eine negative Energiebilanz (Energieumsatz größer als Ernährungszufuhr, siehe unten ["ABSPECKEN": ENTSCHEIDEND IST DIE NEGATIVE ENERGIEBILANZ]) das entscheidende Kriterium darstellt und nicht das Ausmaß der Fettverbrennung während des Trainings, sollte man sich folgendes bewusst sein:

Relativ gesehen (= prozentuell) verbrennt man umso mehr Fett, je weniger intensiv die körperliche Belastung ist, (”Schlank im Schlaf”, Stichwort Grundumsatz, siehe unten), jedoch ist aufgrund des niedrigen Energieumsatzes die absolute Menge an verbranntem Fett gering. Je intensiver die Belastung wird, desto weniger trägt Fett prozentuell zur Energiegewinnung bei und wird gegenläufig immer mehr Glukose (=Traubenzucker) verbrannt (primär aus den muskulären Glykogenspeichern als gespeicherte Energie “vor Ort“, aber auch dem Blut (Blutglukose = “Blutzucker“). [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]. Dafür steigt der Energieumsatz (“Kalorienverbrauch“) mit zunehmender Belastung. Das bedeutet, dass bei einer höheren Intensität der Belastung der geringere relative (=prozentuelle) Anteil der Fettverbrennung an der Energiegewinnung einer größeren absoluten Menge an verbranntem Fett entsprechen kann, als es beim postulierten ”Fettverbrennungstraining” der Fall ist. Abgesehen davon wird vor allem mehr Energie umgesetzt, was letztendlich für die Gewichtsreduktion im Sinne einer Körperfettreduktion entscheidend ist (Negative Energiebilanz). [...]

 

Quelle: http://www.dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf (gesamter Artikel)

Rückenoperation?

 

Der Arzt hat gesagt, wir müssen meinen Rücken operieren! Ich würde alles tun, um es zu verhindern! Aber was?

 

Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen, das ist nichts Neues. Manche Patienten haben über Jahre mit ihren Schmerzen zu tun. Irgendwann sitzen sie beim Arzt, und der sagt, nichts mehr zu machen. Da muss operiert werden.

Arthrose, Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalstenosen sind u. a. die häufigsten Krankheitsbilder in der Praxis. Um kranke Gelenke (Wirbelsäule besteht auch aus Gelenken) zu entlasten muss stützende Muskulatur aufgebaut, Körpergewicht reduziert, Haltungsschwächen korrigiert und falsche Belastungen ausgeschalten werden.

Suchen Sie sich dazu unbedingt professionelle Hilfe. Denn nur, wenn alle oben genannten Faktoren zusammen gebracht werden, erreichen Sie den maximalen Erfolg! Im besten Falle ein Verzögern oder gar ein Abwenden der Operation. Individuelles Training ist dabei meist unumgänglich.

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich beraten! Fragen Sie bei der Gelegenheit auch nach einer Einzeltherapie!

 

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Was ist eigentlich das Impingement-Syndrom?

 

Als Impingement-Syndrom (engl. „Zusammenstoß“) bezeichnet man in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine Funktionsbeeinträchtigung der Gelenkbeweglichkeit. Es entsteht zumeist durch Degeneration oder Einklemmung von Kapsel- oder Sehnenmaterial.

Der Begriff wird vorwiegend für die Schulter verwendet. Degeneration oder Verletzung der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenruptur) sind hier die häufigste Ursache. Betroffene Patienten können, aufgrund der zunehmenden Einklemmung der Supraspinatussehne, den Arm kaum noch über Schulterhöhe heben. Das eigentliche Impingement entsteht subacromial, also unterhalb des Schultereckgelenkes, weshalb hier von Subacromialsyndrom (kurz: SAS) gesprochen wird.

Der Begriff wird aber auch bei anderen Gelenken, insbesondere dem Hüftgelenk, benutzt. Bei der Hüfte handelt es sich in der Regel um ein femoro-acetabuläres Impingement, das durch unvollständige Kongruenz von Hüftkopf (Caput femoris) und Hüftpfanne (Acetabulum) zustande kommt. Man unterscheidet bei der Hüfte das Beißzangen- oder Pincer-Impingement sowie das Nocken- oder Cam-Impingement. Ersteres geht von der Gelenkspfanne aus und betrifft vor allem Frauen. Letzterem liegt ein Hüftkopf oder Schenkelhals mit einer Verdickung zugrunde und tritt häufiger bei Männern auf.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Impingement

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